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Erben und Vererben - Bericht zur Veranstaltung 08.04.2019 | Topartikel Veranstaltungen


„Richtig vererben ist harte Denkarbeit“ stellte Notar Dr. Stefan Gutheil, Miltenberg, zu Beginn seines Vortrags zum Thema „Erben und Vererben“, fest. Man muss sich mit dem eigenen Tod beschäftigen. Zum Informationsabend, zu dem die SPD-Kleinheubach geladen hatte, kamen am Donnerstag, den 04. April, über 70 Personen ins Sportheim, um sich einen allgemeinen Überblick zu verschaffen.

Wer sein Erbe zu Lebzeiten selbstbestimmt verteilen möchte ist gut beraten ein trefflich formuliertes und wohl überlegtes Testament zu verfassen. Dr. Gutheil wies auf einige sprachliche Tücken hin und empfahl ein frühzeitiges Testament, das allerdings in bestimmten Zeiträumen immer wieder auf seine Aktualität überprüfte werden sollte. Vor gesetzlichen Erbfolgeregelungen, die nur in Kraft treten, wenn man keine Vorsorge getroffen hat, muss man keine Angst haben. Hier gibt der Staat mehr Freiheit, als man im Allgemeinen annimmt. Ein Testament hat jedoch immer Vorrang vor der gesetzlichen Erbfolge.

Dr. Gutheil erklärte die vorgesehene gesetzliche Erbfolge und meinte, dass diese heute, bei den sich geänderten Familienkonstellationen nicht mehr so einfach und eindeutig ist, wie noch vor 10 Jahren. Hinterfragt werden sollte auch, ob dieses mit dem eigenen Willen noch übereinstimmt. So sind eingetragene Lebenspartnerschaften erbrechtlich einem Ehepartner oder einer Ehepartnerin gleichgestellt, allerdings gilt dies nicht für andere Lebensgemeinschaften. Wer gut informiert Vorsorge für den Todesfall getroffen hat, vermeidet in den meisten Fällen unliebsame Überraschungen und Streit ums Erbe, denn nicht alle Verwandten sind in gleicher Weise erbberechtigt. Nur die Pflichtteilsberechtigten können nicht übergangen werden.

Damit potentielle Erben nach dem Tod des Erblassers schnell und unkompliziert an alle relevanten Informationen, auch der digitalen, gelangen können, sollte man auch diese Entscheidungen entsprechend regelmäßig dokumentieren und ggf. beim Nachlassgericht hinterlegen. Auf jeden Fall jedoch soll man einer vertrauten Person erzählen, dass man einen letzten Willen hinterlassen hat und wo das Testament zu finden ist. Denn ein klares Testament ist immer günstiger als eine gerichtliche Auseinandersetzung innerhalb einer Erbengemeinschaft. Ein notarielles Testament kann in besonderen Fällen sogar den Erbschein ersetzten, zeigte Dr. Gutheil auf. Ein Erbvertrag allerdings muss vor einem Notar geschlossen werden.

Ob und in welcher Höhe möglicherweise Erbschaftssteuern zu entrichten sind, richtet sich sowohl nach dem Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser als auch nach Art und Wert des Vermächtnisses. Monika Wolf-Pleßmann, die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, verteilte zum Abschluss an alle Teilnehmer*innen eine kostenfreie Broschüre zum Thema „Erben und Vererben“.

Der nächste öffentliche Fachvortrag wird der SPD-Ortsverein Kleinheubach im November 2019 zum Thema Krankenhaus ausrichten. Besonders freute sich Wolf-Pleßmann, dass auch Dr. Gutheil zusagte zum Thema „Lebzeitige Übertragen“ wieder nach Kleinheubach zu kommen.

Veröffentlicht am 08.04.2019

 

Erben und Vererben 27.03.2019 | Veranstaltungen


Erben und Vererben, zu dieser Informationsveranstaltung mit Dr. Gutheil, Notar in Miltenberg, lädt die SPD-Kleinheubach alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 4. April um 19:30 ins Sportheim Kleinheubach ein.

Für beide Situationen, für Erben und für richtiges Vererben, soll dieser Informationsabend eine erste Hilfestellung und Orientierung sein. Man sollte sich rechtzeitig darüber Gedanken machen wie sinnvoll ein Testament ist und wie es rechtsgültig eingerichtet wird. Wie ist es, wenn Sie den Ehegatten vor unliebsamen Erben oder Pflichtteilsberechtigten schützen wollen? Was ist überhaupt ein Pflichtteil und wie hoch ist dieser? Denn wer seine Vermögensnachfolge beizeiten regelt, kann oftmals Streit und Ärger unter den Erben vermeiden helfen. Über all die Fragen können Sie sich informieren. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung unter: monika@w-plessmann.de oder 09371/68605

Veröffentlicht am 27.03.2019

 

Bildung ist mehr! SPD Kreistagsfraktion besuchte Berufsschule und Jugendberufsagentur 22.03.2019 | Kreistagsfraktion


Kreis Miltenberg. Jeder verdient eine zweite Chance, mitunter sogar eine dritte und vierte, um im Leben Fuß zu fassen. Dies nahmen die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion mit, als sie sich beim Besuch der Jugendberufsagentur in Miltenberg umfassend informierten. Einige Tage vorher hatten sie sich in der staatlichen Berufsschule ein Bild über die berufliche Bildung gemacht und wurden in ihrer Auffassung bestätigt, dass eine gute Berufsausbildung ein starkes Fundament für eine berufliche Karriere bildet.

 

Veröffentlicht am 22.03.2019

 

Pressemitteilung Martina Fehlner: Schlüsselzuweisungen 2019 für Kommunen und Landkreis Miltenberg 17.02.2019 | Presse


Pressemitteilung vom 14. Februar 2019

Martina Fehlner: Positive Nachrichten zum Jahresstart für die Kommunen und den Landkreis Miltenberg durch ein Plus bei den staatlichen Zuschüssen

Nach den heute in München bekannt gegebenen Zahlen steigen die Schlüsselzuweisungen für den Landkreis Miltenberg im Jahr 2019 gegenüber dem vergangenen Jahr um 1.923.496 Euro auf jetzt 22.683.888 Euro, so die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner. „Im Gegensatz zu den meisten Fördertöpfen im kommunalen Finanzausgleich sind die Schlüsselzuweisungen nicht zweckgebunden. Deshalb können die Kommunen über die Verwendung der Mittel frei entscheiden“, erläutert die Abgeordnete die positive Nachricht zum Jahresstart. „Mehr Schlüsselzuweisungen erlauben einen größeren finanziellen Handlungsspielraum und damit mehr Gestaltungsmöglichkeiten in unserem Landkreis.“

Veröffentlicht am 17.02.2019

 

Betriebsbesuch bei der Firma Waidelich-mechanik GmbH in Kleinheubach 18.01.2019 | Ortsverein


Einen interessanten Einblick in die Struktur des Maschinenbauunternehmens Waidelich-mechanik GmbH im Gewerbegebiet „Im Steiner“ in Kleinheubach gewährten Geschäftsführer Uwe Waidelich und Vertriebsleiter Gerd Miltenberger einer Reihe von Sozialdemokraten aus dem Landkreis bei einer Führung durch den Betrieb. Die Teilnehmer erfuhren viel von der Produktion in einem großen Betätigungsfeld.

Möglich gemacht hatte den Termin die Kleinheubacher Gemeinderätin und Kreisrätin Monika Wolf-Pleßmann. Mit dabei waren nicht nur Mitglieder des SPD-Kreisverbands, angeführt von der Kreisvorsitzenden Helga Raab-Wasse, sondern auch Teilnehmer aus der SPD-Fraktion im Miltenberger Kreistag sowie Altbürgermeister Kurt

Schüßler und Bezirksrat a.D. Michael Böhme und seine Frau Erika. Die vom Fraktionsvorsitzenden Roland Weber ausgesprochene Einladung hatte Landrat Jens Marco Scherf angenommen und die Delegation begleitet. Wie auch die übrigen Teilnehmer hob er die Innovationskraft des regionalen Klein- und Mittelstandes in der Region hervor mit sicheren Arbeitsplätzen und einer guten Vernetzung untereinander. 

Veröffentlicht am 18.01.2019

 

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