Unser Landrat vor Ort

Lokalpolitik

Rüdenau: Vier Aufgaben nahm Landrat Jens Marco Scherf mit aus der Veranstaltung „Unser Landrat vor Ort“, die Monika Wolf-Pleßmann (SPD-Kleinheubach) moderierte. In der voll besetzten Ludwigstube des Gasthauses „Stern“ diskutierten am Montag die BürgerInnen nach Vorstellung der Landkreis-Strategie durch Jens Marco Scherf konstruktiv und intensiv insbesondere das Thema „Schießanlage Mainbullau“.

Aufgrund der schädlichen Bodenveränderung besonders besonders durch Blei sorgt sich nicht nur Egon Reus um die drohende Verunreinigung des Grundwassers. Kein Verständnis zeigte auch Edmund Wolz über den nur Zeit verschwendenden Vergleich bei Gericht anstatt einer sofortigen detaillierten Untersuchung. Jetzt müssten bis zum Ende des Jahres 2018 nur fünf Saugkerzen in einem stark klüftigen Gebiet installiert sein, nicht beprobt dagegen wird das Sickerwasser. Landrat Jens Marco Scherf zeigte großes Verständnis für die Sorgen der Menschen und verwies auf einen Bescheid des Landratsamtes aus dem Jahr 2017 an den Verursacher, die Gefahren und Möglichkeiten der Gefahrenabwehr zu untersuchen. Eine sofortige Detailuntersuchung sei auch das Ziel des Landratsamtes gewesen, so Scherf. Hiergegen sei jedoch geklagt worden, und auch das Landratsamt habe das Verwaltungsgericht zu achten. Man werde jedoch alles tun, dass die vom Gericht vorgeschlagenen Untersuchungen mit den Saugkerzen zügig und fachlich einwandfrei umgesetzt werden, so der Landrat.

Neben dem Thema Windräder, bei dem das Landratsamt aber nur als an Recht und Gesetz gebundene Genehmigungsbehörde in Aktion treten würde, war den Anwesenden das Thema Mobilität wichtig. Die Kreisstraße MIL 4 nach Rüdenau war ein weiterer Punkt. Durch zunehmenden LKW-Verkehr ist diese Straße hoch belastet und für regen Gegenverkehr ungeeignet. Bürgermeister Käsmann verwies auf das Naturschutzgebiet, durch das die MIL 4 führt. Zudem befürchten die Rüdenauer, dass sich durch die Fertigstellung des Kleinheubacher Kreisels die Verkehrssituation noch weiter verschlechtern wird.

Spontanen Applaus erhielt der Landrat Jens Marco Scherf für das Angebot die BürgerInnen persönlich und gemeinsam mit dem Bürgermeister darin zu unterstützen, dass Rüdenau sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto eine möglichst gute Anbindung erhalte. Die Brücke auf der Kreisstraße nach Miltenberg dürfe nicht voreilig abgerissen werden, so einhellige Meinung.

 
 

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