Kreisel Kleinheubach

Presse

Das Thema „Kreisel Kleinheubach“ brennt den Klein- und Großheubachern unter den Nägeln. Denn trotz Europameisterschaftsspiel waren die Plätze im Nebenzimmer der Sportgaststätte „Eintracht“ bis auf den letzten Platz besetzt.

 

Auf Einladung der beiden SPD Ortsvereine des Doppelzentrums Heubach kam Heike Weißenbach, Abteilungsleiterin des Staatlichen Bauamtes Aschaffenburg, um den derzeitigen Planungsstand des Megakreisels vorzustellen. Fehlende Ein- und Ausfädelspuren, ein hohes Verkehrsaufkommen mit entsprechend zahlreichen Unfällen und eine schlechte Sicht machen dieses Straßenbauprojekt unbedingt notwendig. 10,5 Mio EUR werden voraussichtlich in die Hand genommen, um einen höher liegenden, doppelspurigen Kreisverkehr mit einer Unterführung für die Verbindung Großheubach nach Amorbach zu verwirklichen. Mit diesem Bau wird gleichzeitig ein lang gehegter Wunsch umgesetzt: Kleinheubach bekommt eine Bahnunterführung. Kleinheubachs SPD-Vorsitzende Wolf-Pleßmann erinnerte daran, dass bereits in den 1970er Jahren SPD Gemeinderäte eine Kreuzungshilfe für Radfahrer und Fußgänger zwischen Löwensteinring und Seehecke forderten.

Als mangelhaft bezeichnete Gemeinderat Werner J. Zöller (Großheubach) die Planung zur Radwegführung. Dieser sei von Anfang an das „Stiefkind der Planungen“ gewesen. Mit einem Gefälle von sechs Prozent prophezeite er einen „Berg- und Tal-Hindernisparcour“.

Auf Nachfrage von Angelika Globig (Kleinheubach) und SPD Gemeinderat Paul Berberich (Großheubach) bestätigte Weißenbach, dass die Mainbrücke zwischen Groß- und Kleinheubach das erwartete zusätzliche Verkehrsaufkommen durchaus aufnehmen kann. Dafür sei sie vor einigen Jahren im Zuge des Baus der Ortsumgehung Miltenberg ertüchtigt worden.

Zur zeitlichen Vorgehensweise zu den einzelnen Bauabschnitten wollte SPD Gemeinderat Thomas Bissert (Kleinheubach) noch wissen, wie der Verkehr während dieser Zeit umgeleitet wird. Heike Weißenbach führte aus, dass derzeit die Detailplanungen für die einzelnen Bauphasen liefen und noch keine genaueren Angaben zu den möglichen Umleitungsstrecken gemacht werden können.

Es sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass einzelne Verkehrsströme zeitlich begrenzt wieder durch Kleinheubach geleitet werden müssten. Weißenbach verwies hier auch auf die Testphase im August. Dann nämlich wird mit dem Bau der Lärmschutzwand für die Odenwaldstraße die Verkehrsführung bereits so erfolgen.

Allerdings wird der Verkehr Richtung Aschaffenburg nicht so durch Kleinheubach geführt, wie in einem Artikel des Boten vom Untermain Mitte Juni zu lesen war. Die Umleitung wird über die alte Miltenberger Straße und die Hauptstraße Kleinheubach eingerichtet. Dazu wird vorübergehend eine Einbahnregelung in der Hauptstraße erlassen. Lediglich auf Höhe Bahnhofstraße/Sudetenstraße ist Gegenverkehr erlaubt.

 

 
 

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